Die Behandlung von Bauchfellkrebs stellt eine besondere Herausforderung dar, da die Erkrankung oft erst in einem fortgeschrittenen Stadium erkannt wird. Klassische Chemotherapien erreichen das Bauchfell nur eingeschränkt und belasten den gesamten Körper.
Mit der PIPAC-Therapie (Pressurized IntraPeritoneal Aerosol Chemotherapy) steht jedoch ein modernes minimalinvasives Verfahren zur Verfügung. Dabei wird die Chemotherapie nicht über den Blutkreislauf, sondern direkt in die Bauchhöhle eingebracht – in Form eines feinen Sprühnebels. Durch den Überdruck verteilt sich das Medikament gleichmäßig über das Bauchfell, dringt besser ins Tumorgewebe ein und wirkt dort gezielt, während der restliche Körper geschont wird.
Die Vorteile dieser Methode
- Schonender Eingriff: minimalinvasive Operation über kleine Schnitte
- Gezielte Wirkung: hohe Medikamentenkonzentration am Tumor, geringere Nebenwirkungen im ganzen Körper
- Wiederholbarkeit: die Behandlung kann in mehreren Zyklen durchgeführt werden
- Integration in Therapiekonzepte: PIPAC lässt sich mit anderen Behandlungen kombinieren, z.B. systemische Chemotherapie oder Operationen
Unser Ziel ist es, Patientinnen und Patienten mit Bauchfellkrebs eine sichere, innovative und wissenschaftlich fundierte Therapieoption zu bieten – mit dem Fokus auf Lebensqualität und neuen Perspektiven.
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